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Citroën C6

Der Citroën C6 ist ein Modell des französischen Autoherstellers Citroën der auf dem Genfer Auto-Salon 2005 erstmals präsentiert wurde. Verkaufsstart in Frankreich November 2005 und in Deutschland Mai 2006. Der C6 wird im bretonischen Rennes gemeinsam mit den Modellen Citroen C5 und Peugeot 407 gefertigt.

Vorgängermodelle
Der C6 ersetzt den Citroën XM und soll die Tradition der großen Citroën-Limousinen DS, CX und XM fortsetzen. Seine Gestaltung mit dem langen Radstand, dem vorderen Überhang und der aerodynamisch wirkenden Linie orientiert sich – teils unter Einbeziehung spezifischer Design-Zitate wie der konkav gewölbten Heckscheibe (CX), oder der rahmenlosen Seitenscheiben (DS) – an seinen Vorgängern.

Vom Vorgänger XM gab es eine Kombi-Version (bei Citroen „Break“ genannt), was Gerüchte um einen C6 Break aufkommen ließ. Eine solche Karosserieform ist aber unwahrscheinlich, da der C6 als Konkurrent im Oberklasse-Segment konzipiert ist.

Motorisierung
Er basiert auf der verlängerten Plattform des Citroën C5 und ist mit drei unterschiedlichen Motorisierungen lieferbar: einem 3,0-Liter-V6 Benziner mit 155 kW (211 PS), einem 2,2-Liter-R4 HDi mit 125 kw (170 PS), oder von einem 2,7-Liter-V6 HDi mit 150 kW (204 PS). Beide Diesel-Motoren besitzen einen Partikelfilter (FAP). Als Getriebe ist eine Sechsstufenautomatik lieferbar. Für den Reihenvierzylinder-Diesel ist außerdem ein Schaltgetriebe erhältlich.

Ausstattungsmerkmale
Hervorzuhebende Merkmale sind das Hydractive-Fahrwerk, das Head-Up-Display, der AFIL-Spurassistent sowie der Heckspoiler, der in zwei Stufen bei 65 km/h und bei 130 km/h ausfährt. Das Hydractive-Fahrwerk ist im C6 in seiner Form einzigartig, da im Gegensatz zum BMW X5 die Räder beim Wankausgleich voll entkoppelt sind (der X5 setzt auf einen aktiven Stabilisator) und die Adaption der Federung aufgrund der überlegeneren Mechanik besser gelingt. Das Automagazin Topgear (BBC) bestätigte dem C6 auf holperiger Strecke besten Federungskomfort. Er erreichte beim Euro-NCAP-Crashtest im November 2005 die Bestnote von fünf Sternen im Insassenschutz und, als erstes Fahrzeug überhaupt, auch die Bestnote von vier Sternen im Fußgängerschutz. Dies wird hauptsächlich durch eine Motorhaube ermöglicht, die sich im Fall einer Kollision pyrotechnisch in Millisekunden um 6,5 cm anhebt und somit den Abstand des aufprallenden Körpers zu den harten Motorteilen vergrößert.